Arbeitsplatz: Tipps für gesunde Büroarbeit

Die meisten Menschen verbringen ihre Arbeitszeit in einem Büro. Dabei beeinflussen viele Faktoren die Gesundheit. Grund genug, den Arbeitsplatz optimal zu gestalten. In diesem Blog Artikel zeigen wir Ihnen ein paar wichtige Tipps, um Ihren Arbeitsalltag möglichst gesund zu gestalten.

Gesund im Büro? Na Klaro!

Oft reichen schon kleine Änderungen im Arbeitsalltag um gesünder durchs Berufsleben zu kommen:

  1. Dynamisch Sitzen
    Besser als starres Sitzen ist sogenanntes dynamisches Sitzen. Dabei ändert man möglichst oft die Position – und das am besten auf einem ergonomischen Arbeitsstuhl. Des Weiteren sollten 30 Prozent der Arbeitszeit im Stehen verbracht werden. Ideal eignet sich ein Tisch, dessen Höhe variabel einstellbar ist.
    Aktives Telefonieren ist auch eine Möglichkeit ein wenig Abwechslung in Ihren Arbeitsalltag zu bringen. Wussten Sie, dass wir 1/6 unserer gesamten Arbeitszeit für das Telefonieren verwenden? Stehen Sie beim Telefonieren doch ruhig ab und zu auf und bewegen Sie sich durch Ihr Büro oder den Flur.
  1. Helligkeit und gute Lichtverhältnisse
    Bei strahlendem Sommer-Sonnenschein wird es draußen bis zu 100 000 Lux hell. Kein künstliches Licht kann da mithalten. Für Bildschirm- und Büroarbeitsplätze empfehlen Arbeitsmediziner eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux.
    Optimale Helligkeit ist vor allem wichtig, weil das Auge bei geringer Lichtstärke mit dem Alter zunehmend ermüdet. Gleichzeitig sollten Bildschirmarbeiter darauf achten, dass sie nicht stark geblendet werden.
  1. Oft vergessen, aber nicht zu verachten: flüssige Nahrungsmittel!
    Achten Sie darauf was Sie trinken: Vermeiden Sie Kalorienbomben oder ungesunde Süßstoffgranaten wie Cola und Fruchtschorlen und greifen Sie lieber zum Wasser. Denn auch wenn Sie keinen schweißtreibenden Job haben, sollten Sie mindestens 1,5 Liter am Tag trinken – an heißen Tagen gern noch mehr.
  1. Heimseliges Büro
    Die meisten verbringen mehr aktive Lebenszeit im Büro als bei sich zu Hause – warum also nicht auch das Büro heimelig einrichten?
    Denn wer will schon tagein, tagaus auf leere, weiße Wände starren. Bilder wirken sich beispielsweise positiv auf das Gemüt aus, Zimmerpflanzen verbessern darüber hinaus sogar das Raumklima. Die wohltuende Wirkung von Pflanzen hat positive Auswirkungen auf unsere Psyche und bildet ein bedeutsames Wohlfühlelement.
  1. Achten Sie auf ausreichend Bewegung
    Man sollte jede Möglichkeit nutzen, die Haltung zu wechseln oder sich zu bewegen. Meist lässt sich Bewegung auch wunderbar in die Alltagsroutinen einbauen: Nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug, besuchen Sie die Kolleginnen und Kollegen im Stockwerk über Ihnen öfter mal persönlich statt immer nur anzurufen und kommen Sie morgens direkt mit dem Fahrrad zur Arbeit.
    Auch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind zur Steigerung der täglichen Bewegung hilfreich. Viele Unternehmen bieten so etwas ihren Mitarbeitern inzwischen an, zum Beispiel Rückenschulkurse in der Mittagspause oder Entspannungsübungen vor dem Feierabend.
  1. Ruhe am Arbeitsplatz
    Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos verliert der durchschnittliche Büroarbeiter pro Tag bis zu 86 Minuten produktiver Arbeitszeit wegen Lärmunterbrechungen. Wie störend Lärm empfunden wird, hängt von der Persönlichkeit des Beschäftigten und seiner Tätigkeit ab. Vor allem bei Aufgaben, die eine hohe geistige Konzentration erfordern, können Geräusche die Arbeit behindern.
    Die Anstrengung, störende Geräusche auszublenden, kann zu vorzeitiger Ermüdung, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen führen. Die Gesundheitsbelastung setzt sich in der Regel sogar noch fort, weil durch das langsamere Arbeitstempo auch Stress und Zeitdruck steigen.
    Büros sollten deshalb so geräuscharm wie möglich gestaltet sein. Durch leise Geräte, Trennwände in Großraumbüros sowie schallabsorbierende Wände und Teppiche können Arbeitgeber laut Experten einen großen Beitrag leisten.